• Brennessel – vielfältig & gesund: 8 Anwendungsmöglich-keiten

    Was brennt Tag und Nacht und brennt doch nicht?

    „Das Kraut kenn ich“, sagte der Teufel und setzte sich genüsslich in einen großen Brennnesselbusch, gleich hinterm Haus (Kräuterbuch des Dodonäus, 16. Jahrhundert)

    In alten Zeiten war den Menschen die Brennnessel unheimlich. Sie meinten, dass ein böser Dämon in ihr sitzt, weil niemand erkannte, was da brennt. Die Brennnessel zeigt nur fein behaarte, harmlose Blätter und keine Dornen wie die Distel oder Rose. Ohne Warnung brennt die Haut nach Berührung und zeigt rote Flecken. Niemand wusste damals von den Brennhaaren, welche als Schutz der Pflanze dient.

    Brennnesseln besitzen kurze und lange Haare. Die langen Haare sind Brennhaare, die kurzen brennen nicht. Die Brennhaare stehen schräg in eine Richtung, nämlich vom Stängel nach außen – in dieser Richtung, mit dem Strich gestreichelt, brennen sie auch nicht.

    Das Wunderkraut im Überblick

    Brennnesselblätter sind ein wunderbarer Spinatersatz, mit einem hohen Eisen-, Vitamin-C- & Eiweissgehalt, sowie Provitamin A, Magnesium, Kalium und Kieselsäure

  • Waldsalat

    Wusstest Du, dass man auch Blätter von einigen Bäumen essen kann? Zwischen März und Mai lassen sich die noch zarten Blätter von z. B. der Birke und Buche wunderbar essen. Am besten schmecken sie, wenn sie frisch ausgetrieben haben.

    Hier ein Rezept für einen Waldsalat“

  • Bärlauch – gesund und lecker

    Bei einem Waldspaziergang findest Du sehr viele schmackhafte und gesunde Wildkräuter, Blätter und Blüten aus denen Du etwas schönes zaubern kannst.

    Das sammeln und probieren ist für Groß und Klein ein Erlebnis. Wichtig ist dabei, dass Du Dir auch zu 100% sicher bist, was Du gerade probierst – denn es gibt auch einige giftige Exemplare, die der schmackhaften Variante ähneln können!

    Besonders im Frühjahr, wenn alles sprießt, finden sich viele Leckereien.

    So zum Beispiel auch den Bärlauch, mit dem sich ein leckeres Pesto herstellen lässt: